FondsFibel 2021 - MYU
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Hier wird Stiftungen geholfen

Wir haben Beraterinnen und Berater gefunden, die Stiftungen bei der Fondsanlage helfen, unterstützen & begleiten – und diesen jeweils 6 Fragen gestellt, die Stiftungen auch stellen würden.

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Erfahrung
die Berater des fondsfibel-Beraterpools arbeiten seit Jahren mit und für Stiftungen.

Ersparnis
die ersten drei Stunden bieten die Berater des fondsfibel-Beraterpools gratis an.

Individualität
die Berater des fondsfibel-Beraterpools gehen auf die stiftungsspezifischen Ziele ein.

Thomas Pass
BPM – Berlin Portfolio Management GmbH
thomas.pass@berlin-pm.com
Standort: Berlin
Regionaler Schwerpunkt:
Berlin

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Jörg Müller

Jörg Müller
Advice & Opinion
joerg.mueller@advice-opinion.de
Standort: Krefeld
Regionaler Schwerpunkt:
bundesweit

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Dr. Katja Bär

Dr. Katja Bär
FOB Family Office
kb@fobgoethestrasse.de
Standort: Frankfurt
Regionaler Schwerpunkt:
bundesweit

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Dirk Söhnholz

Dr. Dirk Söhnholz
Söhnholz ESG GmbH
dirk@soehnholzesg.com
Standort: Frankfurt
Regionaler Schwerpunkt:
bundesweit

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Wolfgang Juds
CREDO Vermögensmanagement GmbH
juds@credo-vm.de
Standort: Nürnberg
Regionaler Schwerpunkt:
Nord-Bayern, neue Bundesländer

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Renate Fritz
frau & geld Helma Sick
Finanzdienstleistungen für Frauen GmbH & Co.KG
renate.fritz@frau-und-geld.com
Standort: München
Regionaler Schwerpunkt: bundesweit

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Johann Peter Rossgoderer

Johann Peter Rossgoderer
MFI Asset Management GmbH
johann.rossgoderer@mfi-am.de
Standort: München
Regionaler Schwerpunkt:
Süddeutschland / bundesweit

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Thomas Pass

BPM – Berlin Portfolio Management GmbH
thomas.pass@berlin-pm.com
Standort: Berlin
Regionaler Schwerpunkt: Berlin

Thomas Pass - Beraterpool

Thomas Pass

BPM – Berlin Portfolio Management GmbH
thomas.pass@berlin-pm.com
Standort: Berlin
Regionaler Schwerpunkt: Berlin

6 Fragen, 6 Antworten

Stiftungen und gemeinnützige Organisationen sind seit Gründung der BPM – Berlin Portfolio Management im Jahr 2010 Teil unserer Mission für Mandanten Freiraum zu schaffen, der ihnen die Erfüllung ihrer Aufgaben und die Realisierung ihrer Zukunftspläne ermöglicht.

Meine persönlichen Erfahrungen in der Betreuung unterschiedlichster Stiftungen und im Portfolio Management für Stiftungen reichen inzwischen fast 20 Jahre zurück.

Die Bandbreite reicht von Stiftungen mit Anlagevermögen im mittleren zweistelligen Millionenbereich bis hin zu einer gemeinnützigen „Vorratsstiftung“, die einer unserer Mandanten im Rahmen seiner eigenen Nachfolgeplanung zunächst mit 100.000 EUR gegründet und zusätzlich in seinem Testament bedacht hat.

Schwerpunkt ist in jüngster Zeit, Stiftungen dabei zu helfen, teilweise jahrzehntealte Anlagestrategien an heutige, für traditionell anlegende Stiftungen nicht mehr auskömmliche Finanzmarktverhältnisse anzupassen (Stichwort: Nullzinspolitik). Wir bringen dabei neue Denkansätze, gerne auch unkonventioneller Art, ein. Manchmal kann es zudem nötig sein, vorhandene Anlagerichtlinien an die heutige Realität anzupassen. Die BPM versteht sich dabei vor allem als Gestalter, nicht nur als Verwalter.

Wir entwickeln zunächst eine langfristig tragfähige Anlagestrategie die künftige Herausforderungen antizipiert, passend zu den Bedürfnissen und der Risikoneigung der jeweiligen Stiftung. Erst im zweiten Schritt selektieren wir passende Fondslösungen und stellen daraus ein effizientes Portfolio zusammen.

Für die Fondsselektion können wir auf eine umfangreiche Datenbank zurückgreifen, in der wir erfolgreiche Fondskonzepte, die wir in der Vergangenheit bereits geprüft haben, sammeln. Darüber hinaus führen wir eine „Long List“ von Fonds, die wir permanent überwachen, da sie auch in unseren Vermögensverwaltungsstrategien aktiv eingesetzt werden und somit ein regelmäßiger Informationsfluss von den jeweiligen Fondsmanagern sichergestellt wird. Auf diese „Long List“ gelangen Fonds nach einer ausgiebigen Analyse, die von quantitativen Auswertungen über Wettbewerbervergleiche und Preiswürdigkeit bis hin zu Managerinterviews geht. Die BPM ist selbst seit Jahren als Fondsmanager für spezielle Anleihestrategien aktiv und verfügt über Hintergrundwissen, das es ermöglicht, mit Fondsmanagern „auf Augenhöhe“ zu sprechen.

Alle von uns betreuten Stiftungen erhalten monatlich einen detaillierten und verständlichen Report über die Vermögensentwicklung. Darüber hinaus legen wir Wert darauf, uns wenigstens zwei Mal im Jahr mit allen Stiftungsverantwortlichen im persönlichen Gespräch auszutauschen. Auf Wunsch bieten wir auch eine konsolidierte Darstellung und regelmäßige Beurteilung von Anlagewerten an, die Stiftungen bei anderen Bankinstituten unterhalten.

Viel hängt davon ab, welcher Umfang im Zahlungsverkehr sich aus Verwaltung und Fördertätigkeit der Stiftung ergibt. Auch spielt eine wichtige Rolle, welches Volumen und welche Komplexität die Vermögensanlage hat. Eine klare Separierung von Konten für den „Geschäftsbetrieb“ der Stiftung, ggf. auch noch Spendenkonten sowie von Konten für die Abwicklung der Vermögensanlage halte ich für sinnvoll – auch bei zwei oder drei unterschiedlichen Bankinstituten. Die BPM pflegt für ihre Mandanten Verbindungen zu insgesamt 6 Banken in Deutschland und der Schweiz. Damit können wir das komplette Bedarfsspektrum von „recht einfach“ bis „sehr anspruchsvoll“ abdecken. Die konkrete Wahl fällt immer auf den Bankpartner, der dauerhaft das günstigste Verhältnis zwischen benötigtem Service und daraus entstehenden Kosten bietet.

Für Stiftungen, die die BPM als Vermögensverwalter mandatieren, verfolgen wir zwei Hauptziele: Einen ausgewogenen Portfolioansatz („niemals alle Eier in einem Korb!“) und eine anschauliche Vorstellung davon geben zu können, was in einem ungünstigen Marktszenario mit den einzelnen Fondsanlagen sehr wahrscheinlich passieren wird.

Unser Vermögensmanagement ist sehr stark von unseren Erfahrungen in der Risikomessung und -bewertung von Anlagestrategien geprägt. Eine einfach klingende Lösung wie „Dividenden sind der neue Zins“, also ausbleibende Zinserträge durch stärkere Investitionen in Aktienfonds zu ersetzen, kann sehr schnell in gefährliche Abgründe führen. Uns ist wichtig, dass allen Verantwortlichen einer Stiftung klar ist, wie sich in einem Negativszenario die Risikosituation des Gesamtportfolios und damit möglicherweise auch die Leistungsfähigkeit der Stiftung verändert. Hier sehen wir uns ganz klar in einer umfassenden Beratungs- und Informationspflicht.

Unbedarft auf den nächsten großen Börsensturm zu warten und zu hoffen, dass schon alles gut gehen wird oder sich bei Anlagen, die „unter Wasser stehen“, mit der Langfristigkeit des Anlagehorizonts der Stiftung zu trösten, ist für die BPM keine Option.

Zu einer wirksamen Gesamtstrategie, also sorgsame Streuung von Ertrags – und Risikoquellen und permanente Risikokontrolle, kommen dann noch die eher „handwerklichen“ Aspekte eines guten Fondsportfolios.

Ein nicht unerheblicher Teil des Anlageerfolgs wird von der Kostenstruktur bestimmt. Unser Ansatz ist es, dort, wo ein passives Management genügt, sehr kostengünstige ETF (Exchange Traded Funds) einzusetzen. In Marktsegmenten oder bei Strategien, in denen ein aktiver Managementansatz Vorteile bietet, nutzen wir regelmäßig die kostengünstigeren institutionellen Anteilsklassen der von uns selektierten Fonds. Sowohl beim aktiven als auch beim passiven Managementansatz gehört für uns eine fortlaufende Qualitätskontrolle der Fonds dazu. Erbringt das aktive Fondsmanagement sein Leistungsversprechen? Bildet der ETF das Marktsegment genau genug ab? Gibt es vielleicht bessere Alternativen? Dies sind typische Fragen, die uns beim Management von Fondsportfolios antreiben.

Jörg Müller

Advice & Opinion
joerg.mueller@advice-opinion.de
Standort: Krefeld
Regionaler Schwerpunkt: bundesweit

Jörg Müller - Beraterpool

Jörg Müller

Advice & Opinion
joerg.mueller@advice-opinion.de
Standort: Krefeld
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6 Fragen, 6 Antworten

Ich berate Stiftungen bereits ab einem Volumen von 200.000 Euro liquidem Vermögen

Durch eingehende Depotanalyse und Depotoptimierung konnten wir eine Verbesserung der Struktur und Erhöhung der Ausschüttung erreichen.

Wir durchleuchten die Ist-Situation mittels Software. Unsere Analyse und Empfehlung ist Bankenunabhängig. Wir nutzen die Tools der Software zur Erstellung eines Zukunftssicheren Portfolios.

Die Auswahl der Produkte erfolgt im ersten Schritt Quantitativ und wird im zweiten Schritt durch Befragung bei den Fondsmanagern bzw. den Verantwortlichen einem Praxistest unterzogen.

Grundsätzlich kann eine Stiftung ihr Depot bei jeder Depotbank eröffnen. Wir arbeiten mit Partnern zusammen, die eine kostengünstige Verwahrung der Investmentfonds und jederzeitigen Online- Einblick in das Depot ermöglichen.

Wir reden da über Gebühren um die 50,- Euro pro Jahr, unabhängig vom Depotvolumen.

Die Ausschüttung der investierbaren Fonds muss in den vergangenen Jahren stabil sein. Die Schwankung der Anteilspreise sollte sich im Rahmen halten.

Dr. Katja Bär

FOB Family Office
kb@fobgoethestrasse.de
Standort: Frankfurt
Regionaler Schwerpunkt: bundesweit

Dr. Katja Bär

Dr. Katja Bär

FOB Family Office
kb@fobgoethestrasse.de
Standort: Frankfurt
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6 Fragen, 6 Antworten

Seit 2007 berate ich Stiftungen: Zu Beginn als Kundenberaterin im Bereich Family Office sowie im Lauf der Jahre als Leiterin des Fachbereichs Stiftungen innerhalb einer Schweizer Privatbank. Seit 2018 biete ich vermögenden Privatkunden und Stiftungen eine strategische Beratung unter Berücksichtigung aller Asset-Klassen bis hin zum laufenden Vermögenscontrolling unter Einbindung aller Experten und Berater des Kunden.

Grundsätzlich höre ich mir jede Frage- oder Themenstellung von Stiftungen absolut unvoreingenommen und interessiert an, denn auch ich lerne aus jedem Gespräch selbst dazu.

Ich unterstütze Stiftungen dabei, sich mit Blick auf ihren jeweiligen Stiftungszweck strategisch gut aufzustellen. Dazu gehört die Erarbeitung von Anlagerichtlinien oder die Durchführung von Beauty Contests zur Auswahl eines oder mehrerer Vermögensverwalter sowie die Dokumentation des Entscheidungsfindungsprozesses einschließlich der regelmäßigen Kontrolle der Anlage. Meine Beratung umfasst auch den Blick auf die Aufbau- und Ablauforganisation, jedoch nicht das Themengebiet Anlageberatung.

Ausgangspunkt ist immer der jeweilige Stiftungszweck und der daraus resultierende mindestens erforderliche Ertrag. Ich unterstütze so wie ist nötig ist und ganz individuell bei der Ermittlung des notwendigen Budgets. Meine Expertise im Bereich der strategischen Vermögensberatung basiert auf einer soliden Ausbildung (Bankkauffrau, Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzen) sowie einer über 20-jährigen Berufserfahrung in diesem Bereich.

Ich arbeite ohne Ausnahme mit allen Banken zusammen. Hilfreich ist eine gewisse Kontenklarheit. Ich empfehle je nach Größenordnung und Fundraising-Aktivitäten ein Zahlungsverkehrskonto, ein Depot mit Wertpapierkonto, ein Konto für Spenden und ein Konto für Zahlungen aus Geldauflagen.

Im Fokus steht der ordentliche Ertrag und nicht die Performance. Zudem lohnt bei bilanzierenden Stiftungen ein zweiter Blick auf die Auswirkungen der Vermögensanlage auf den Jahresabschluss. Wichtig ist darüber hinaus auch die Anlage in Fondstranchen, die ausschließlich für gemeinnützige Organisationen aufgelegt wurden, um den Steuerabzug zu vermeiden.

Dr. Dirk Söhnholz

Söhnholz ESG GmbH
dirk@soehnholzesg.com
Standort: Frankfurt
Regionaler Schwerpunkt: bundesweit

Dr. Dirk Söhnholz

Dr. Dirk Söhnholz

Söhnholz ESG GmbH
dirk@soehnholzesg.com
Standort: Frankfurt
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6 Fragen, 6 Antworten

Ich berate Stiftungen seit mehreren Jahren.

Stiftungen, die mindestens 25.000 Euro in Aktien(fonds) anlegen.

Ich helfe Stiftungen dabei, ihre Nachhaltigkeitspolitik zu entwickeln. Außerdem entwickele ich maßgeschneiderte verantwortungsvolle Modellportfolios für Stiftungen. Ich biete keine Anlageberatung bzw. Finanzplanung an.

Mein Fokus sind Nachhaltigkeitsthemen, vor allem die Nachhaltigkeitspolitik und grundsätzliche Fragen verantwortungsvoller Asset-Allokationen und von ETF- und Aktienselektionen. Zusätzlich können maßgeschneiderte nachhaltige Modellportfolios erstellt werden. Bei Bedarf unterstütze ich Stiftungen auch bei der Auswahl und dem Monitoring von nachhaltigen Vermögensverwaltungsmandaten.

Renditepotenziale, Verlustbegrenzungen und Nachhaltigkeit. Für Nachhaltigkeit sind dabei sowohl das Was (Impact) als auch das Wie (Umwelt-, Sozial und Governance-Faktoren) wichtig. Tracking Error Restriktionen halte ich dagegen für wenig sinnvoll.

Wolfgang Juds

CREDO Vermögensmanagement GmbH
juds@credo-vm.de
Standort: Nürnberg
Regionaler Schwerpunkt: Nord-Bayern, neue Bundesländer

Wolfgang Juds

Wolfgang Juds

CREDO Vermögensmanagement GmbH
juds@credo-vm.de
Standort: Nürnberg
Regionaler Schwerpunkt: Nord-Bayern, neue Bundesländer

6 Fragen, 6 Antworten

Im Jahr 2005 durfte ich die erste Stiftung von Beginn an begleiten. Seitdem habe ich viel Erfahrungen in den unterschiedlichen Bereichen des Stiftungslebens sammeln können.

Die Größenordnung spielt m. E. nicht die entscheidende Rolle. Ich berate Stiftungen mit einem Vermögen im 6-stelligen Bereich genauso wie eine Stiftung mit einem 7- oder 8-stellligen Anlagebetrag. Entscheidend ist die Strategie und ob wir gut zueinander passen.

Ganz oft helfe ich Stiftungen dabei, für sich eine geeignete Anlagerichtlinie zu entwickeln. Dabei höre ich zunächst genau hin, was für sie wichtig ist und gebe meine Ideen hinein. Anschließend begleite ich die Stiftung in dem Entscheidungs- und Umsetzungsprozess. Außerdem helfe ich bei praktischen Fragen wie Eintragung im Transparenzregister, der Verwaltung ihrer LEI-Nummer sowie bei Fragen zur Nachhaltigkeit und Fondsauswahl. Unsere Hauptaufgabe und unser Know-how liegt im Vermögensmanagement des Stiftungsvermögens.

Ohne Übertreibung kann ich sagen, dass ich seit mehr als 30 Jahre Erfahrung bei der Fondsanalyse und der Auswahl geeigneter Fonds habe. Ich kenne viele Gesellschaften und habe viele Fondsmanager persönlich kennengelernt. Meine Erkenntnisse gleiche ich mit den Anlagerichtlinien und den Wünschen der Stiftung ab, um die geeigneten Partner zu finden.

Die CREDO Vermögensmanagement GmbH ist im Rahmen der Vermögensverwaltung tätig, handelt eigenverantwortlich und nutzt den Spielraum, der vorher vereinbart wurde. Das entlastet den Stiftungsvorstand, der meist ehrenamtlich tätig ist und nimmt ihm den Druck, auf Marktgegebenheiten zeitnah reagieren zu müssen. Dafür sind wir als Vermögensverwalter da. Das Reporting erstellen wir monatlich. Es enthält Angaben zur Wertentwicklung, zu den Erträgen, Aufwendungen sowie zu den Umsätzen und Transaktionen.

Wir arbeiten mit der V-Bank in München als Depotbank zusammen, weil sie unabhängig agiert und wir den Zugang zu allen wichtigen Marktsegmenten haben. Hinzu kommt, dass wir institutionelle Anlageklassen einkaufen können, die sich dadurch auszeichnen, dass sie kostengünstiger sind als die klassischen Tranchen, da sie keinerlei Vertriebskosten mehr beinhalten bzw. diese der Stiftung zugute kommen und an unsere Kunden weitergeleitet werden. Diesen Zugang haben die meisten der kleineren Stiftungen nicht. Wir schaffen damit einen bedeutsamen Mehrwert.

Besonders wichtig ist mir die Transparenz. Ich muss die Anlagestrategie des Fondsmanagers verstehen und nachvollziehen können. Außerdem möchte ich wissen, was der Fonds im Bestand hat. Für mich ist jede Mandatierung eines Fonds eine Delegierung von Anlageentscheidungen. Wir lagern das Management einzelner Anlageklassen wie Aktien Global oder Anleihen Europa an die besten Manager aus, die über viele Jahre Ihr Können und ihre Expertise unter Beweis gestellt haben. Dabei verwenden wir einen qualitativen Auswahlprozess, führen Gespräche mit den Gesellschaften und entscheiden schließlich über die Fondsauswahl.

Renate Fritz

frau & geld Helma Sick
Finanzdienstleistungen für Frauen GmbH & Co.KG
renate.fritz@frau-und-geld.com
Standort: München
Regionaler Schwerpunkt: bundesweit

Renate Fritz - Beraterpool

Renate Fritz

frau & geld Helma Sick
Finanzdienstleistungen für Frauen GmbH & Co.KG
renate.fritz@frau-und-geld.com
Standort: München
Regionaler Schwerpunkt: bundesweit

6 Fragen, 6 Antworten
Wir beraten bisher noch keine Stiftung, hatten aber schon an verschiedenen Punkten Kontakt mit Stifterinnen, mit denen wir dann auch stiftungsrelevante Fragen entlang der Veranlagung von Vermögen aufwerfen konnten. Für uns steht im Vordergrund, dass wir Vermögen nicht schlicht als einen Sack Geld begreifen, sondern als Hort von Möglichkeiten, bei Stiftungen sind es die Möglichkeiten, auf der Projektseite so viele Akzente wie möglich im Sinne der Zweckverwirklichung zu setzen. Hier einen Beitrag zu leisten, Stiftungen dabei zu unterstützen, über die Fondsanlage ein Stück weit besser auf das Morgen vorbereitet zu sein, treibt uns an.

Für uns ist die Größenordnung der Stiftung zunächst einmal sekundär. Größe an sich ist keine Kategorie, anhand der wir Leistungen entwickeln, sondern es sind die Erfordernisse, die eine Stiftung auf der Ausgabenseite und von der Vermögensstruktur her hat, die wir als Basis heranziehen, um uns mit der Stiftung in einen Austausch zu begeben.

Bisher haben wir wie schon beschrieben noch keine Stiftung betreut. Aber wir wissen: Jede Stiftung ist individuell, hat ihre eigenen Ziele und ihre Notwendigkeiten auf der Zweckseite. Von daher wären die stiftungsindividuellen Ziele unser erster Ansatzpunkt, wir wissen dass der erste Blick der Satzung und der Anlagerichtlinie gelten muss, um deren Interpretation im Hier und Jetzt prüfen zu können.

Grundsätzlich ist der Stiftungssektor für uns ein neuer Bereich, wir wissen aus Gesprächen, dass hier aber viele Puzzlesteine neu zusammengesetzt werden müssen, um Stiftung zu befähigen, künftig ihre Zwecke noch in gewohnter Form verwirklichen zu können. Vielleicht hilft uns hier unser bisheriger Schwerpunkt, der uns immer wieder vor Augen führt, dass der langfristige erfolgreiche Vermögensaufbau im Hier und Jetzt beginnt und vor allem eine zeitliche Komponente besitzt. Diese wiederum bringt jede Stiftung mit, so sie jedenfalls auf ewig errichtet wurde. Verbrauchsstiftungen sind durchaus etwas anders zu beurteilen.

Wir sehen Infrastruktur als wichtig an, versuchen für unsere Kundinnen immer, das beste Setup kosten- und leistungsseitig zu finden. Genauso würden wir bei Stiftungen auch vorgehen, gerade in der Fondsanlage liegt viel des Anlageerfolgs im kostenoptimalen Einkauf von Anteilen etwa von Stiftungsfonds, insofern würden wir die Infrastruktur der Stiftung die Vermögensanlage sicherlich einmal eingehend durchprüfen. Auch hier gilt aber: Die Infrastruktur muss zur jeweiligen Stiftung passen, auch hier gibt uns jede Stiftung ganz individuell die Richtung vor.

Bei einem Fondsportfolio zählen sicherlich verschiedene Parameter, um dessen Leistungskraft zu beurteilen. Für uns ist wichtig, dass sich das Fondsdepot sukzessive entwickelt, dass lieber vorne etwas mehr Arbeit in die Auswahl gesteckt wird als schnell getroffenen Entscheidungen hinten wieder korrigieren zu müssen. „Events“ wie ein Corona-Crash soll ein Fondsportfolio schon einigermaßen robust wegstecken können, wir schauen hier natürlich auf die Drawdowns, aber eben auch auf die Ausschüttung, die nicht übermäßig leiden darf, nur weil die Märkte etwas schwächeln. Durch die Stiftungsrechtsreform hat sich zudem das Rahmengerüst in der Veranlagung von Stiftungsvermögen verändert, neben Stiftungsfonds bzw. weiteren stiftungsgeeigneten ausschüttenden Fonds werden künftig auch thesaurierende Bausteine im Fondsportfolio einer Stiftung zu finden sein, um hier auf der Ausgabenseite und auch im Konservieren des Stiftungsstocks weitere Möglichkeiten ausloten zu können.

Johann Peter Rossgoderer

MFI Asset Management GmbH
johann.rossgoderer@mfi-am.de
Standort: München
Regionaler Schwerpunkt: Süddeutschland/bundesweit

Johann-Peter Rossgoderer - Beraterpool

Johann Peter Rossgoderer

MFI Asset Management GmbH
johann.rossgoderer@mfi-am.de
Standort: München
Regionaler Schwerpunkt: Süddeutschland/bundesweit

6 Fragen, 6 Antworten

Seit 1997 betreuen wir Stiftungsvermögen.

Die Gesamt-Stiftungsvolumen der von uns betreuten Stiftungs-Mandanten beziffern sich von 13 Mio. € bis zu 1 Mrd. €. Die von uns betreuten Portfolios reichen von 4 Mio. bis 60 Mio. EUR. Heißt: Wir betreuen mit unseren Spezialfonds und Strategie-Lösungen sowohl kleinere, als auch große Stiftungsvolumen.

Die MFI hat bei Stiftungen den dort bisher praktizierten Buy and Hold -Ansatz auf der Rentenseite durch ihr eigenes, aktives Rentenmanagement ersetzt. Angesichts der extrem niedrigen Ausgangsrenditen im aktullen Null- und Niedrigszinsumfeld ist der Buy and Hold Ansatz nicht mehr geeignet, um die Ziele von Stiftungen mittel- und langfristig zu erreichen.

Die Flexibilität, das Nutzen aller relevanten Performancepotentiale des Rentenmarktes unter Einbezug von Inflationsgeschützten Anleihen, von Fremdwährungsanleihen gehedged in Euro, sowie von Anleihen mit besonderen Ausstattungsmerkmalen, eröffnet Stiftungen einen Weg im Rentenbereich, der Buy and Hold Ansätzen in der aktuellen Situation deutlich überlegen ist und der dabei für die Stiftung auch kein erhöhtes Risiko bedeutet. Der Stiftungszweck kann also durch Einbindung der MFI Strategien weiterhin bedient werden.

Wir betreuen Stiftungen durch Anlagekonzepte, die in Form von Spezialfonds umgesetzt werden und bieten für kleinere Stiftungen, bei denen das Volumen für eine Fondslösung unter Kostengesichtspunkten zu niedrig ist, eine Lösung in Form von Managed Accounts an. In beiden Varianten können die MFI Investment-Lösungen für Stiftungen problemlos umgesetzt werden. Auch und gerade wenn in der Stiftung kein hauseigenes Asset Management Know-How vorhanden ist.

Die Beantwortung der Infrastrukturfrage ist sehr größenabhängig und muss mit Blick auf die individuelle Situation der jeweiligen Stiftung betrachtet werden. Je nach der jeweiligen Aufbauorganisation einer Stiftung, sollten die Aufgaben- und Verantwortungsbereiche mehr oder weniger stark auf den Asset Manager verlagert werden. Dies betrifft die Bereiche Strategische Asset Allocation, Auswahl der taktischen Konzepte, Auswahl der Partner (KVG, Depotbank, Asset Manager), Controlling, Konsolidierung und Reporting der Kapitalanlagen. All diese Segmente bieten wir an und können diese maßgeschneidert auf die Stiftungsvorgaben anpassen.

Stiftungen haben unterschiedliche Voraussetzungen, Rahmenbedingungen und Ziele. Die MFI bietet ihren Stiftungskunden auf diese individuellen Ziele zugeschnittene Lösungen, die sie in die jeweilige Lage versetzen, ihre Ziele zu erreichen. Kompetenz in der Sache, gelebte Transparenz und Offenheit – außerdem Verbindlichkeit und Verlässlichkeit – das sind die Qualitäten die Stiftungen bei der MFI erwarten dürfen.

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